Klimaneutral

Unterstützt SDGs

Lokaler Wirtschaftsmotor

fairafric ist ein deutsch-ghanaisches Unternehmen, dessen Mission es ist, die Wertschöpfungskette von Schokolade in das Herkunftsland der Hauptressourse Kakao zu verlagern. 2016 gegründet hat das Social Business einiges erreicht: Die bio-zertifizierten Schokoladentafeln werden komplett in Ghana in der bestehenden Produktionsstätte in Accra produziert, die Kakaoproduzenten fair entlohnt und über eine Stiftung am Unternehmen beteiligt. Seit 2019 ist Ludwig Weinreich Partner von fairafric, ein etablierter deutscher Schokoladenhersteller, der den Bau und die Produktion der neuen Anlage unterstützen wird.

fairafric

logo faiafric„From Bean to Bar in Ghana“ – dafür steht fairafric. Das 2016 gegründete deutsche Unternehmen mit Tochtergesellschaft fairafric Ghana Ltd. produziert bio-zertifizierte Schokolade direkt dort, wo der Hauptrohstoff Kakao angebaut wird. Seit der Gründung hat es das Team um Gründer Hendrik Reimers mit seinen zahlreichen Unterstützern geschafft, ein soziales Unternehmen aufzubauen, das die Branche vor Ort nachhaltig verändert. fairafric zahlt sogenannte Bioprämien an seine Farmer*innen, die die Sonderzahlungen von den gängigen fairtrade-Anbietern übersteigt. Außerdem sind die Kakaoanbauer*innen durch die fairafric-Stiftung direkt am Unternehmen beteiligt. Die Mitarbeiter in der Produktion erhalten einen mindestens 6,4-fach höheren Lohn als der Mindestlohn des Landes. Bis zum Endprodukt der fertigen Tafel Schokolade soll möglichst viel Wertschöpfung vor Ort stattfinden. Dies wird beispielsweise mit Kooperationen mit lokalen Verpackungsherstellern erreicht. Weitere Informationen finden Sie hier.

Seit Ende 2018 produziert fairafric zudem komplett klimaneutral, das heißt, der CO2-Fußabdruck jeglicher Geschäftsaktivitäten wird durch CO2-Kompensationsprojekte wieder ausgeglichen.

Aktuell entsteht in Ghana eine neue Schokoladenfabrik auf einem Gelände bei Suhum rund 60 km nördlich der Hauptstadt Accra in direkter Nachbarschaft zum Kooperationspartner für die Bio-Kakaobohnen. Diese neue Schokoladenfabrik soll mit der hier zu finanzierenden Solaranlage mit Strom versorgt werden. Der Bau der Solaranlage soll nach Fertigstellung der Fabrik erfolgen, die Beschaffung der Solaranlagenkomponenten hingegen erfolgt bereits parallel zur Fabrikfertigstellung.

In der Schokoladenfabrik werden im ersten Jahr 85 neue Arbeitsplätze geschaffen und die Produktionsanlage wird eine Kapazität von bis zu 100.000 Tafeln am Tag haben. Außerdem sollen eine Chocolatierschule und ein Besucherkonzept etabliert werden.

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Auch unsere neue Fabrik soll klimaneutral und fair produzieren und der Betrieb über Solarenergie gehört da selbstverständlich dazu. Mit ecoligo's Lösung bekommen wir zusätzlich einen Partner, der für uns das gesamte Projekt von Finanzierung, Bau, Betrieb und Wartung betreut. Darauf können wir uns verlassen, und wir freuen uns mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das unser Ziel teilt eine positive Wirkung auf die Welt zu haben.

Hendrik Reimers, Gründer & CEO, fairafric - Chocolate Made in Africa

Über das Land

Karte GhanaGhana ist ein westafrikanisches Land und war das erste der kolonialisierten Länder Afrikas, das 1957 die Unabhängigkeit erlangte. Heute leben dort über 29 Millionen Menschen auf einer Fläche, die etwa zwei Drittel von Deutschland beträgt. Das Land in Subsahara-Afrika weist seit über einer Dekade ein konstantes Wirtschaftswachstum auf, das über dem regionalen Durchschnitt liegt.

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Die Solaranlage

Solaranlage fairafricEs handelt sich bei der Photovoltaikanlage um ein Aufdach-System. Die Anlage verfügt über eine Leistung von 266 kWp mit 578 Solarmodulen der Firma Jinko aus der Modellreihe JKM460M und 5 Wechselrichtern von Sungrow. Der erwartete Stromertrag beträgt 1.436 kWh/kWp/Jahr.

Die neue Fabrik des Endkunden fairafric wird an das Stromnetz des staatlichen Energieversorgers angeschlossen. Die erzeugte Solarenergie ist komplett für den Eigenbedarf gedacht und wird nicht ins Stromnetz eingespeist. In der Nacht oder an bewölkten Tagen, wenn nicht genug Solarenergie produziert wird, bezieht das Unternehmen Strom aus dem Netz. Mit der 266 kWp Solaranlage kann fairafric durchschnittlich rund 182,7 Tonnen CO2 im Jahr einsparen.

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Generalunternehmer: AB Solar Africa

AB Solar AfricaAB Solar Africa Logo ging aus einem Joint Venture der holländischen Dutch Sustainable Energy Gruppe (DSE) und den ghanaischen Ibort System Engineering Services hervor. Das Unternehmen ist im Bereich der erneuerbaren Energien in Ghana und anderen afrikanischen Ländern tätig. Der niederländische Partner DSE hat seit 2010 über 2.800 Solarprojekte mit über 8 MW Kapazität installiert. AB Solar Africa mit Sitz in Tema setzt auf den Einsatz und das Training lokaler Mitarbeiter für die Umsetzung seiner Solarprojekte.

Als Generalunternehmer für das Projekt ist AB Solar Africa für die technische Planung und Umsetzung der Solaranlage verantwortlich und übernimmt auch die lokale Wartung.

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Ihre persönliche CO2-Bilanz

Je 1.000,- Euro Darlehen werden etwa 0,45 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Durchschnittlich verursacht ein Mensch in Deutschland einen Carbon Footprint von ca. 11 Tonnen CO2 pro Jahr. Über einen Anlagenbetrieb von 20 Jahren werden pro 1.000,- Euro Darlehen 9,04 Tonnen CO2 eingespart.

Sustainable Development Goals

In Ghana besteht ein großer Bedarf an qualifizierten Arbeitsplätzen. Landwirtschaftliche Erzeugnisse sind neben Bergbau und dem Ölsektor das Rückgrat der Wirtschaft, die hierdurch jedoch stark den Schwankungen der Weltmarktpreise für Rohstoffe ausgesetzt ist.

Dies hat fairafric erkannt und setzt sich für die Weiterverarbeitung der Rohstoffe im Erzeugerland ein. Es werden pro geschaffenem Arbeitsplatz in der Schokoladenverarbeitung, indirekt 2,8 Arbeitsplätze unterstützt. Die Arbeiter*innen und Farmer*innen werden überdurchschnittlich entlohnt, was ihnen und ihren Familien Zugang zu kostspieliger Bildung und Gesundheitsversorgung gibt. Ihre Investition in dieses Projekt unterstützt somit UN Sustainable Development Goal (SDG) Nr. 8.

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Dieses Projekt unterstützt die Sustainable Development Goals 7 (Bezahlbare und saubere Energie) und 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) der Vereinten Nationen.

Aktuelle Informationen zu COVID-19

Die im Zuge der Coronakrise beschlossenen Ausgangsbeschränkungen wurden in Ghana wieder gelockert. Es bestehen weiterhin Regelungen für das soziale Leben wie eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und Händewaschen vor dem Betreten öffentlicher Gebäude. Innerhalb des Landes gibt es keine Reise- oder sonstige Beschränkungen, sodass der Bau der neuen Fabrik von fairafric in Suhum wie geplant verläuft.

Als Reaktion auf die Coronakrise hat ecoligo einen Garantiefonds zum Schutz der Crowdinvestoren vor potentiellen Auswirkungen aufgesetzt. Der Fonds ist zunächst mit 50.000 € aus den Eigenmitteln von ecoligo gespeist und soll die anstehenden Zahlungen an Crowdinvestoren in den kommenden Monaten absichern und auch über die Coronakrise hinaus Bestand haben. Hiermit signalisieren wir als Firma unser nachhaltiges Engagement für das langfristige Ziel der Entkarbonisierung unseres Planeten. Die Herausforderungen der globalen Klimakrise bestehen weiter. Mit dem Garantiefonds wird gewährleistet, dass Zahlungen an Crowdinvestoren auch unabhängig von der globalen Wirtschaftslage oder etwaigen Zahlungsverzögerungen der Endkunden, pünktlich erfolgen. Erfahren Sie hier mehr.

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Regionaler Impact

Für das tropische Land, das keine vier Jahreszeiten, sondern lediglich Regen- und Trockenzeit kennt, ist Wasserkraft einer der wichtigsten Energieträger, der statistisch jedoch nicht zu den erneuerbaren Energien gezählt wird. Diese sollen zwar auf 10% in der Stromversorgung ausgebaut werden, das Land baut jedoch zunehmend auf thermische Energie, vor allem aus fossilem Gas. 2017 stammten demnentsprechend rund 63 % des erzeugten Stroms aus Öl und Gas und etwa 35% aus Wasserkraft. Solarenergie  machte einen Anteil von etwa 0,5 % an der installierten Gesamtkapazität des Landes aus.

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6%
5 Jahre
30.04.2026
30.04.
Finanzierungsvolumen:
404.000 €
Darlehensart:
Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt
Zinszahlungsrhythmus:
jährlich, nachschüssig (act / 365)
Verfügbar ab:
19.05.2020
Mindestanlagebetrag:
100 €. Darüber hinaus jeder durch 50 teilbare Betrag.
Maximalanlagebetrag:
Entspricht dem noch verfügbaren restlichen Darlehenskontingent, für natürliche Personen jedoch maximal 25.000 € .

Zahlungsplan (6% Zinsen p.a.)

Jahr Datum Zahlung brutto Davon Zinsen Davon Tilgung Status
0 30.04.2021 1.417,81 € 1.417,81 € 0,00 € ausgezahlt
1 30.04.2022 3.717,45 € 1.500,00 € 2.217,45 € ausstehend
2 30.04.2023 3.717,45 € 1.366,95 € 2.350,50 € ausstehend
3 30.04.2024 3.717,45 € 1.229,28 € 2.488,17 € ausstehend
4 30.04.2025 3.717,45 € 1.076,63 € 2.640,82 € ausstehend
5 30.04.2026 16.221,24 € 918,18 € 15.303,06 € ausstehend
Gesamt 32.508,85 € 7.508,85 € 25.000,00 €

Geschäftsmodell

Der Projektinhaber ecoligo GmbH hat mit dem Endkunden fairafric Ghana Ltd. einen Leasing-Vertrag geschlossen. Aus den Einnahmen dieses Leasing-Vertrags soll die Rückzahlung und Verzinsung Ihres Nachrangdarlehens ermöglicht werden.

Der Leasing-Vertrag beinhaltet fixe, vom Solarertrag grundsätzlich unabhängige Leasing-Raten in Euro (EUR), wobei sich die Höhe dieser Leasing-Raten verringert, falls bestimmt Leistungswerte der Anlage nicht erreicht werden, die der Projektinhaber seinem Endkunden im Rahmen einer „Performance-Garantie“ zusichert.

Der Leasing-Vertrag sieht die Möglichkeit vor, dass der Endkunde fairafric die Solaranlage ab dem dritten vollen Jahr nach Inbetriebnahme jederzeit eigentumsrechtlich zu einem fest definierten Preis übernehmen kann. In diesem Fall kann Ihr Darlehen aus dem Verkaufspreis vorfällig getilgt werden und Sie erhalten eine pauschale Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 25,00% der noch ausstehenden Zinsansprüche, jedoch höchstens 5,00% des Nachrangdarlehensbetrages, zuzüglich zu Ihren noch ausstehenden Forderungen.

Es besteht das Risiko, dass der Projektinhaber am Ende der Nachrangdarlehenslaufzeit die dann fällige Resttilgungskomponente (in Höhe von 50,00% des Nachrangdarlehensbetrages) nicht, nicht rechtzeitig oder nicht in voller Höhe an den Emittenten leisten kann, falls dem Projektinhaber zu diesem Zeitpunkt keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stehen und auch nicht zufließen (etwa aufgrund einer Anschlussfinanzierung oder einer Ausübung der auf die Solaranlage bezogenen Kaufoption gemäß Leasing-Vertrag durch den Endkunden).

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Rechtliche Struktur

Der Darlehensnehmer ecoligo Projects One UG (haftungsbeschränkt), ist eine Emissionsgesellschaft (Einzweckgesellschaft), die kein eigenes operatives Geschäft betreibt, sondern den einzigen Zweck hat, die in Deutschland eingeworbenen Nachrangdarlehen von Crowdinvestoren an den Projektinhaber ecoligo GmbH mit Niederlassung in Ghana in Form eines weiteren Darlehens weiterzuleiten.

Der Emittent ecoligo Projects One UG (haftungsbeschränkt) wird jedoch keine Darlehen an sonstige Firmen weiterleiten. Dadurch wird das Risiko auf Projekte der ecoligo GmbH und deren Tochtergesellschaften beschränkt.

Es besteht jedoch das Risiko, dass andere Projekte, in die Sie nicht selbst investiert haben, sich nachteilig auf ihr getätigtes Investment auswirken. Dies kann etwa der Fall sein, wenn ein anderes Projekt der ecoligo GmbH oder einer der lokal ansässigen Tochtergesellschaften, in das Sie nicht investiert haben, wirtschaftlich fehlschlägt und die ecoligo GmbH bzw. eine ihrer lokal ansässigen Tochtergesellschaften ihre fälligen Verbindlichkeiten gegenüber dem Emittenten ecoligo Projects One UG (haftungsbeschränkt) nicht bedienen kann.

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Finales Finanzierungsvolumen

Aufgrund einer Stornierung wurde ein gesamtes Finanzierungsvolumen in Höhe von 403.000,- EUR erreicht. Bei diesem Projekt lag das Fundinglimit bei 404.000,- EUR.

Fundinglimit erreicht

Das Fundinglimit wurde heute nach 17 Tagen erfolgreich erreicht!

Fundingstart

Das Projekt 266 kWp Solaranlage – fairafric ist soeben erfolgreich auf ecoligo.investments gestartet. Wir freuen uns auf viele Beteiligungen und einen angeregten Austausch!

Fundingschwelle erreicht

Die Fundingschwelle wurde erreicht! Das nächste Ziel ist damit das Fundinglimit!